Beitrag: Günter Pfütze (Schnitzverein Borstendorf e.V.)
Einer schönen Tradition folgend hatte der VES für den 19.09.26 zu einem Treffen von Vertretern der angeschlossenen Schnitzvereine eingeladen. Es war bereits die 29. Veranstaltung dieser Art, welche vom VES organisiert wurde. Da schon viele heimische Orte besucht wurden, entschied sich der Verband diesmal für eine Busfahrt mit Burkertreisen nach Sonneberg, da dort ja auch die Spielwarenherstellung zu Hause ist und es ein interessantes Spielzeugmuseum gibt.
6.30 Uhr startete der Bus in Annaberg. In Schlettau und Stollberg stiegen weitere Fahrgäste zu. Über die A72 und verschiedene Bundesstraßen ging es dann nach Sonneberg, wobei der Fahrer bestens über Sehenwürdigkeiten und Besonderheiten am Wegesrand informierte.
Im Museum in Sonneberg begrüßte der Museumsführer in altertümlicher Kleidung die Gäste. Mit interessanten Erläuterungen führte er durch die Ausstellung. Anhand von Fundstücken konnte man sehen, dass Puppen schon in frühester Zeit ein beliebtes Spielzeug waren. Auch Spielsachen aus fremden Ländern waren zu sehen. Es wird gezeigt, wie die Spielwarenherstellung nach Sonneberg unter auch ins Erzgebirge kam. In Dioramen konnte man sehen, wie die ganze Familie an der Herstellung der Spielwaren beteiligt war, zum Beispiel beim Ausstopfen mit Stroh oder Ähnlichem oder beim Stampfen des Pappmachés. Auch die modernen Spielsachen durften natürlich nicht fehlen. So waren auch das Sandmännchen und verschiedene Märchen vertreten. Ein besonderer Anziehungspunkt war die Eisenbahnanlage, auf der mehrere Züge ständig ihre Runden drehten oder an Bahnhöfen anhielten. Als krönenden Abschluß gab es noch die „Thüringer Kirmes“ zu sehen, die auch auf der Weltausstellung in Brüssel prämiert wurde.






Nach einem Mittagessen in der Nähe des Museums ging es weiter in Richtung Saalfeld zur Hohenwarthetalsperre. Bei einer Rundfahrt auf der Talsperre konnten die Gäste bei Kaffee und Kuchen das schöne Wetter genießen. Nach der Schifffahrt rief Wolfgang Süß, der die gesamte Reise vorbildlich organisiert hatte, noch zur Aufnahme eines Gruppenfotos. Zufrieden trat die Reisegesellschaft dann die Heimreise an.

